Bessere Führung

Führungsqualitäten werden oft unter dem Begriff „Soft Skills“ eingeordnet. Doch hinter solch weichen Faktoren verstecken sich auch harte wirtschaftliche Fakten. Denn Führung und Motivation sind in den meisten Fällen gleichbedeutend mit Produktivität und ökonischem Erfolg. Personales Leadership sorgt so für doppelten Mehrwert.

Investition in die

Unsere sich ständig und in hohem Tempo verändernde Arbeitswelt ist nur noch schwer greifbar. VUCA, Agilität, Resilienz etc. sind Schlagwörter um Veränderungen aus einer abstrakten Perspektive zu erfassen. Personales Leadership setzt beim Menschen an, entwickelt Haltung und einen inneren Kompass. So entstehen Kompetenzen, die helfen, Orientierung zu geben und erfolgreich zu führen. Dies ist überall dort, wo Menschen mit Menschen arbeiten, völlig branchenunabhängig, eine entscheidende Qualität für Führungskräfte im 21. Jahrhundert.

Idee

Ziele und Inhalte

Die Motivation

Die berüchtigte „innere Kündigung“ betrifft inzwischen fast jeden fünften Arbeitnehmer. Wie können Führungskräfte dies verhindern? Wie tragen sie dazu bei, dass Arbeit als sinn- und wertvoll empfunden wird? Und wie helfen sie, dass Menschen frei und verantwortlich mit ihren beruflichen Herausforderungen umgehen? Und dies mit innerer Zustimmung ...

Der Mensch

Es ist einer der zentralen Sätze der Existenzanalyse: „Das Leben fragt, der Mensch hat zu antworten.“ Das meint: Jede Lebenssituation enthält persönlich bedeutsame Möglichkeiten, die dem Menschen zu einer Aufgabe werden. In der Gestaltung dieser Möglichkeiten liegt seine Verantwortung. Dies gilt auch in der Arbeitswelt. Dieser positive, eigenverantwortliche Ansatz führt zu einer grundsätzlichen Haltung gegenüber Mitarbeitenden und Unternehmen.

Das Wesentliche

Führungsqualität erweist sich in der Kompetenz, das Wesentliche der Situation und der in ihr beteiligten Menschen zu erkennen. Für Führungskräfte untypisch braucht es dabei zunächst die Bereitschaft, sich zurückzunehmen und nichts erreichen zu wollen, um das Wesentliche der Situation überhaupt erfassen zu können. Was dann ein diskursives Ringen um den Stellenwert des Wesentlichen im Hinblick auf die berufliche Aufgabe nicht ausschließt ...

Die Führung

Dem Menschen geht es nicht primär um die Befriedigung von Bedürfnissen, sondern um die Erfahrung, dass das, was er tut, für ihn sinnvoll ist. Also um das Finden der besten Möglichkeit vor dem Hintergrund der Wirklichkeit. Gelingt es Führungskräften, zur Sinnerfahrung aller Beteiligten beizutragen und das Wesentliche der Aufgaben im Blick zu behalten, ist dies ein Gewinn für alle – sie selbst, die Mitarbeitenden und das Unternehmen.

Der Dialog

Nur weil kommuniziert wird, gelingt nicht zwangsläufig auch ein Dialog. Es bedarf einer Haltung der Vorurteilslosigkeit, der Offenheit und der Anfrage als Voraussetzung für echte Begegnung im beruflichen Miteinander. Unser Gegenüber muss als Person und nicht nur als Funktionsträger antworten können. Die Kenntnis der Grundregeln personalen Fragens und das Training existenzieller Kommunikation sind hierfür wesentlich.

Die Zustimmung

Hinter dem zu stehen, was man entscheidet, tut und sagt, führt zu einem engagierten, bejahten und authentischen Leben. Dies ist angesichts der Komplexität und Agilität der heutigen Berufswelt eine anspruchsvolle Herausforderung für Führungskräfte und ihre Teams. Es erfordert die dialogische Kompetenz, Prozesse hinsichtlich gemeinsam getragener Lösungen zu steuern und abzustimmen.

Existenzielle Führungskultur

Durch die intensive Beschäftigung mit den Fokusthemen der Qualifizierung, die einerseits einem Curriculum folgt, andererseits sich an den Anliegen der Gruppe sowie einzelner Teilnehmer orientiert, finden Klärung sowie Kompetenzerwerb statt. Außerdem vergewissert sich eine Haltung. Personales Leadership stellt den Teilnehmenden einen inneren Kompass zur Verfügung, der ihnen auch in stürmischen Zeiten Orientierung bietet. Der ständige Bezug auf das Wesentliche der Situation und der Beteiligten in einem Dialog auf Augenhöhe stellen dabei sicher, dass nachhaltige, verantwortliche und bejahte Entscheidungen im oft hektischen Businessalltag getroffen werden können.

Dauer

Aufgrund der Beschäftigung mit den sechs Fokusthemen bilden sich bei den Teilnehmenden drei Kernkompetenzen der existenziellen Führungskultur heraus. So lässt sich die Qualifizierung auch zeitlich noch einmal unterteilen. Dass sich im Verlauf eines solchen Trainings aufgrund der intensiven Selbstreflexion auch die Persönlichkeit der Führungskraft entwickelt, ist selbstverständlich. Erfahren Sie alles über die Möglichkeiten von Inhouse-Trainings für Ihr Unternehmen. Nutzen Sie Personales Leadership und schaffen Sie eine zukunftsfähige existenzielle Unternehmenskultur:

3 Tage

Wahrnehmungskompetenz

2 Tage

Dialogkompetenz

2 Tage

Prozessgestaltung

1 Tag

Praxisvertiefung

optional:

1 Tag jährlich

Praxisvertiefung

1/2 Tag vierteljährlich

Führungszirkel

In-House Training

Außerdem haben Sie die Möglichkeit in thematisch fokussierten Einzelseminaren Ihre individuellen Kompetenzen zu stärken.

Dr. paed. Christoph Kolbe

Christoph Kolbe, Dr. paed., ist Erziehungswissenschaftler, Psychologischer Psychotherapeut (Tiefenpsychologie) und Existenzanalytiker in freier Praxis in Hannover. Zudem ist er als Ausbilder und Trainer für Führungskräfte im Mittelstand und in Non-Profit-Organisationen tätig. Er leitet das Norddeutsche Institut der Akademie für Existenzanalyse und Logotherapie und ist Präsident der Internationalen Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse (Wien).





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